Impressionismus als europäisches Phänomen
Mit rund 80 Exponaten – Gemälden, Plastiken und Pastellen – zeigt die Ausstellung Werke des Impressionismus aus dem Bestand der Kunsthalle in einem größeren globalen Zusammenhang.
Wenn es um Impressionismus geht, wird meist an französische Kunst gedacht: an Künstler wie Édouard Manet, Claude Monet oder Auguste Renoir, an helle, fröhliche und farbenfrohe Werke, die oft friedliche Szenen im Freien zeigen oder unterschiedliche Lichtstimmungen zu verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten. Dass die Verbindung von Impressionismus und Frankreich in dieser Exklusivität in Wahrheit nicht besteht, zeigt bereits ein flüchtiger Blick auf andere Länder, in denen sich der Impressionismus zwar in zeitlicher Verzögerung, aber durchaus eigenständig entfaltete. In Deutschland gilt unter anderem das bekannte und schon zu Lebzeiten so benannte "Dreigestirn" aus Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt als Aushängeschild dieser Stilrichtung. Schon zeitgenössische kunstwissenschaftliche Stimmen ordneten den Impressionismus im Ü
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