Faszinierend klein und kunstvoll
Die Ausstellung widmet sich erstmals umfassend der facettenreichen Kunst der Miniaturmalerei in Hamburg. Diese erlebte ihre Blütezeit von 1800 bis 1840, dann wurde sie von den frühen Techniken der Fotografie abgelöst.
Die Bildminiaturen maßen lediglich 6 bis 10 cm. Ihre kunstvolle Fertigung mit Aquarell- und Gouachefarben auf hauchdünnen Elfenbeinplättchen, teils mit Silberfolie hinterlegt, fasziniert bis heute.
Insgesamt werden über 250 Objekte präsentiert. Den Ausgangspunkt der Schau bilden 60 Porträtminiaturen aus dem Bestand der Kunsthalle, die erstmals gezeigt werden. Hinzu kommen rund 200 Leihgaben aus europäischen Museen und Privatbesitz.
Andenken und Trostspender - am Herzen getragen
Die in Rahmen, Broschen oder Etuis gefassten Kleinporträts waren etwas sehr persönliches. Deshalb bekam sie auch nicht jeder zu Gesicht, sondern nur geliebte Menschen, die der Besitzerin, oder dem Besitzer besonders nahe standen.
Die Porträts wurden oftmals direkt am Herzen getragen, so dass sie jederzeit betrachtet werden konnten. Sie soll
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